Das Gesetz der Anziehung

Gesetz der Anziehung: Es hat mein Leben verändert!

Du bist unglücklich mit deinem Leben und sehnst dich danach, deine Träume und Wünsche endlich zu erfüllen? Dann solltest du das Gesetz der Anziehung kennenlernen, denn es ist die Grundlage für deinen Erfolg. In diesem Blogartikel erhältst du einen guten Überblick, wie das Gesetz der Anziehung bereits mein Leben zum Positiven verändert hat.

Gesetz der Anziehung: Was ist das?

Was bedeutet das Gesetz der Anziehung? Nun, zunächst muss ich sagen: Es ist kein Gesetz im eigentlichen Sinn, sondern stellt ein Modell dar, das uns veranschaulicht, wie das Leben funktioniert.

Wie wendet man das Gesetz der Anziehung an?

Die Grundannahme ist: „Gleiches zieht Gleiches an“ oder „Wir bekommen vom Leben das, was wir ausstrahlen.“ Deine Ausstrahlung bestimmt also zu einem großen Maße darüber, was du zurückbekommst.

Gesetz der Anziehung Definition und Beweise 

Das Gesetz der Anziehung ist nur ein Name von vielen, denn es wird auch das Gesetz der Resonanz genannt oder auf Englisch: „Law of attraction.“ So richtig bekannt wurde das ganze mit dem Film beziehungsweise Buch „The Secret“ von Rhonda Bourne, dass 2006 erschien. Seitdem erfuhren sehr viele Menschen davon und es ist auch immer wieder umstritten, ob es wirklich funktioniert.

Kein Wunder, denn oftmals wird alles sehr idealisiert beschrieben. So nach dem Motto: „Denke einfach nur fest an deinen Wunsch und dann fällt der Ferrari und das Traumhaus vom Himmel! Du musst nichts weiter dafür tun!“

Warum funktioniert das Gesetz der Anziehung nicht?

Ganz so einfach ist es dann natürlich doch nicht. Viele Menschen hoffen und beten, dass das Universum ihnen beisteht, doch ohne je selbst etwas dafür zu tun. Das ist ein grundlegendes Missverständnis, denn das Gesetz der Anziehung ist kein Ersatz dafür, die Ärmel nicht hochzukrempeln. Im Gegenteil: Es hilft denjenigen, die ins Handeln kommen und ihre Träume anpacken.

Meine Abenteuerreisen ohne Geld sind, was das anbelangt, der beste Beweis! Mir gelingt es schon seit über 500 Tagen, immer wieder Geld oder anderweitige Unterstützung zu manifestieren. Bei meinen Abenteuern wende ich das Gesetz der Anziehung an, doch bei mir läuft es ganz anders als in den meisten Ratgebern beschrieben.

Ich habe kein Visionboard, wo ich eine bessere Zukunft visualisiere, sondern ich lebe sie einfach und folge meinen Träumen. Angefangen hat das ganze 2017 mit meiner Radtour ohne Geld durch Deutschland und mit dem Gedanken die schlimmste Angst zu überwinden, nämlich die Angst kein Geld mehr zu haben und gleichzeitig den größten Wunsch wahr zu machen. Den Wunsch, die Welt zu bereisen. Seitdem hat das Gesetz der Anziehung, in positiver Sicht, mein Leben auf den Kopf gestellt, denn die Wunder die mir passiert sind, stellen alles in den Schatten. Ich habe derartig viel Unterstützung erfahren, dass ich teilweise aus dem Staunen nicht mehr raus kam, weil auf wundersame Weise immer genau die Dinge, die ich brauchte, in mein Leben traten. An ein paar dieser tollen Erlebnisse möchte ich dich hier gleich teilhaben lassen.

Beweise: Ist das Gesetz der Anziehung wissenschaftlich bewiesen?

Wissenschaftlich gesehen ist das Gesetz der Anziehung schwer zu belegen. Es basiert auf dem Prinzip der Analogie. Wenn du das Universum betrachtest, stellest du fest: Im Weltall herrscht Chaos. Doch es gibt eine Sache, die Ordnung schafft: Das Gesetz der Anziehung! Okay, genau genommen ist es nicht das Gesetz der Anziehung selbst, sondern vielmehr ein Kräftegleichgewicht aus anziehenden und abstoßenden Kräften. Nehmen wir einmal die Gravitation der Sonne. Sie ist ausschlaggebend dafür, dass unser Sonnensystem in der Form wie wir es kennen, überhaupt existiert und die Planeten sich um die Sonne versammeln. Doch damit diese der Sonne nicht immer näher kommen und schließlich darin verglühen, wirkt eine weitere Kraft entgegen, die Fliehkraft der jeweiligen Planeten. Würde dieses Kräftegleichgewicht nicht existieren, so wäre unsere Existenz kaum möglich oder gar nur von kurzer Dauer.

Aufgrund dieser Tatsache können wir viele Rückschlüsse auf das Leben ziehen. Zum Beispiel, dass der goldene Mittelweg meistens der richtige ist, denn wenn wir dem einen oder dem anderen Extrem verfallen, wirkt es sich immer schädlich auf unsere Lebensumstände oder unsere Gesundheit aus. Wer zu wenig isst, verhungert. Wer zu viel isst, stirbt an Fettleibigkeit.

Eine gesunde Balance ist daher die Grundlage für ein glückliches und erfülltes Leben. Hätten wir auf der Erde eine stärkere Schwerkraft, dann wäre ich sicher keine 1,80 m groß und die Raketen müssten viel stärkere Antriebe haben, um die Erdanziehung zu überwinden und auf Weltraummission zu gehen. Wäre sie hingegen schwächer, dann könnten wir hier ganz ohne Trampolin durch die Landschaft hüpfen. Vielleicht wären die Frösche dann die vorherrschenden Lebewesen geworden – wer weiß!

Für ein gutes Leben brauchen wir also anziehende und abstoßende Kräfte in einem ausgewogenen Maße, denn wann immer wir aus der Balance geraten, gerät auch unser Leben schnell ins Ungleichgewicht.

Wenn du zum Beispiel in einer Beziehung zu sehr klammerst und deinem Partner keine Freiheiten lässt, dann wird er sich schnell unwohl fühlen und dich wahrscheinlich verlassen. Wenn du ihn hingegen so sehr loslässt, dass dein Partner den Eindruck hat, du bist ihm vollkommen egal und spielst keine Bedeutung in seinem Leben, dann wird er wahrscheinlich genauso seines Weges schreiten.

So wie die Erde genau den richtigen Abstand zur Sonne hat, müssen auch wir uns klar darüber werden, welche Dinge wir anziehen und welche abstoßen wollen. Wir müssen uns vor Augen führen, wann wir zu sehr an unseren Vorstellungen festhalten, sodass sie uns verwehrt bleiben und wann wir so sehr loslassen, dass wir schon fast den Zustand der Gleichgültigkeit erreichen.

Das Yin und Yang Symbol stellt dieses harmonische Kräftegleichgewicht ziemlich anschaulich dar. Man kann es stellvertretend sehen für:

Tag und Nacht

Männlich und weiblich

Nordpol und Südpol

Loslassen und Festhalten

Die beiden gegensätzlichen Pole verschmelzen miteinander und sind gemeinsam mehr, als alleine – ohne dass ein Teil dafür sich selbst aufgeben müsste. Das ist die ideale Ausgangslage für eine erfüllte Beziehung und du kannst es fast auf alles andere übertragen.

Das Gesetz der Anziehung: Erfahrungen

Während der wissenschaftliche Aspekt einiges an Interpretationsspielraum lässt, sprechen die Erfahrungen mit dem Gesetz der Anziehung auf meinen Reisen eine klare Sprache! Mittlerweile habe ich Hunderte von Dingen manifestiert. Das hat mich letzten Endes überzeugt, dass es funktioniert. Denn sonst bin ich eher skeptisch was die klassische Idee vom Wunschversandhandel anbelangt und auch von esoterischen Erklärungen halte ich eher wenig. Für mich zählt, was ich in der Praxis anwenden kann. Da die Wunder in meinem Leben jedoch immer wieder und ausgesprochen oft passiert sind – nicht nur auf den Reisen, sondern auch davor und danach, weiß ich heute, dass es funktioniert, und habe auch die Systematik dahinter erkannt. Hier nun drei kleine Geschichten von meinen Reisen, die dir einen kleinen Eindruck davon vermitteln können, welche Erfahrungen ich mit dem Gesetz der Anziehung gemacht habe.

Beispiel 1:

Es war 2019 auf Radtour zusammen mit meinem Husky Rocky ohne Geld zum Nordkap. Ich hatte innerhalb weniger Tage fünfmal hintereinander 230 Höhenmeter zu überwinden mit einem 210 Kilo schweren Fahrrad. Das ging an die Substanz! Ich war total ausgepowert und ich musste meine Kräfte einteilen, deshalb entschied ich mich, nur einen Hügel pro Tag anzugehen, auch, wenn das bedeutete, dass ich langsamer vorankam. Als ich Flekkefjord erreichte, hatte ich gerade wieder so einen Anstieg hinter mir. Der Ort lag im Tal und es war klar, wenn ich campen wollte, dann musste ich es dort unten tun, denn direkt am Ortsausgang wartete schon der nächste Anstieg auf mich.

Während des Tages hatte ich überlegt, ob ich Couchsurfing machen sollte. Das ist eine Onlineplattform, wo andere Menschen, weltreisende Abenteurer wie mich, kostenlos aufnehmen, weil sie gespannt sind auf die Geschichten, die man zu erzählen hat und sich über Austausch freuen. Ich hatte jedoch nichts gefunden und nun wusste ich nicht wohin. Ich sprach eine Norwegerin an, ob sie einen guten Platz zum Campen kennen würde. Da sagte sie plötzlich mit einer Sicherheit: „Du wirst am Ortsausgang etwas finden. Dort gibt es schöne Plätze.“

Als ich dort hinfuhr, war da jedoch rein gar nichts. Das einzige was ich entdecken konnte, war ein Baumhaus auf einem Grundstück. Ich beschloss, am Haus gegenüber zu klingeln, um zu fragen, ob ich darin nächtigen konnte. Darauf machte ein netter älterer Norweger auf und erklärte mir, dass das zum Grundstück eines Ferienhauses gehörte und die Besitzer nicht da wären. Als ich ihm erzählte, dass sich mein Gespann unmöglich heute noch einen weiteren Hügel hochstemmen konnte, sagte er: „Warte einen Moment ich muss mich kurz mit meiner Frau besprechen.“ Dann kam er wieder und sagte: „Komm mit, ich habe einen Platz wo du schlafen kannst!“ Er holte das Fahrrad aus der Garage und ich folgte ihm. Als ich sah, was er meinte, fiel ich fast vom Glauben ab! Es war eine kleines Fischerhäuschen, mitten am Fjord. Die Aussicht war atemberaubend! Ich war mir sicher: einen solchen paradiesischen Platz konnte man in der Gegend wahrscheinlich nicht einmal für Geld bekommen. „Wenn du möchtest, kannst du hier unten angeln“, sagte der Norweger. Du kannst dich gerne auch hier draußen auf die Veranda setzen zum Abendessen“, erklärte er mir und brachte noch einen Gartentisch.

Das Fischerhäuschen war richtig urig eingerichtet mit alten glasgeblasenen Bojen, die von der Decke baumelten und einer ganzen Reihe von Fischzertifikaten, die mein Gastgeber erworben hatte. Ich schlief tatsächlich auf der Couch – so wie es geplant war. Und am nächsten Morgen zeigte mir der Norweger stolz sein Boot und den restlichen Teil der Werft. „Ich habe das alles hier selber gebaut! Das ist mein Hobby!“, erklärte er. Ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus und bewunderte zu tiefst, wie dieser Mann sich seinen Traum verwirklicht hat. Die See war seine große Leidenschaft und er war früher weltweit als Matrose auf Schiffen unterwegs gewesen. Zum Abschied machte er noch ein Foto von Rocky und mir und dem Fahrrad. „Das hänge ich mir jetzt an die Wand“, sagte er. „Du bist erst der Zweite, der in dieser Hütte übernachtet hat.“ Das Gesetz der Anziehung hatte mir einer der schönsten Nachtunterkünfte besorgt, die ich je gesehen habe und die Norwegerin, die mir erzählt hatte, dass ich am Ortsausgang etwas finden würde, hatte recht behalten.

Beispiel 2:

Während meiner Radtour ohne Geld durch Großbritannien 2018 zusammen mit meinem Husky, musste ich zum Tierarzt, damit Rocky die Einreisebestimmungen für die Einreise nach England erfüllte. Ich machte also eine Pause und suchte im Internet nach einer Adresse. Währenddessen ging eine Frau mit ihrem Hund gassi. Als sie die Flagge an meinem Fahrrad mit „Without Money Around the World“ sah, beschloss sie spontan, mich zum Mittagessen einzuladen. Ihr Mann kam auch mit dazu. Als ich den beiden erzählte, was ich mache, sagte der Mann kurzerhand: „Ich bin Tierarzt! Wenn du willst, mach ich die ganzen Impfungen kurz gratis für dich.“ Wenn das keine schnelle Manifestation war! Unglaublich! Eben erst ins Handy geschaut und eine halbe Stunde später war alles erledigt – und das sogar gratis! Das Gesetz der Anziehung hatte mir innerhalb weniger Minuten einen Tierarzt beschert!

Beispiel 3:

Während der Radtour ohne Geld zum Nordkap 2019, die ich ebenfalls zusammen mit meinem Husky unternahm, wiederholte sich das Spiel. Ich musste erneut zum Tierarzt, um die Einreisebestimmungen für Norwegen zu erfüllen. Ich nahm mir vor, dass Ganze in Aalbourg in Dänemark zu erledigen. Der Plan war, dort etwas Straßenmusik zu machen und damit dann die Tierarztrechnung begleichen zu können. Doch es kam anders als gedacht. Ich erreichte die Großstadt einen Tag früher und so war es schon spät am Nachmittag. Ich war etwas unschlüssig, wie ich weiter vorgehen sollte und wusste noch nicht einmal wo das Stadtzentrum war, da sprach mich ein netter älterer Herr an und fragte ob ich Hilfe brauche. Als ich ihm erzählte, was ich machte und dass Rocky zum Tierarzt muss, meinte er kurzerhand: „Komm mit, ich zeige dir, wo einer ist.“ „Weißt du zufällig, wieviel es kostet?“, fragte ich unsicher. Ich hatte gerade so genug Geld für die Fähre und über dem Himmel zogen schon graue Wolken auf. Wir hatten gerade den Tierarzt erreichte, da begann plötzlich ein heftiger Platzregen. Die Straßenmusik fiel an diesem Tag definitiv ins Wasser. Als die Tierärztin sagte, dass es 75 € kosten würde, rutschte mir das Herz in die Hose. Die Behandlung kostete genauso viel wie die Fähre selbst. Doch dann meldete sich der nette ältere Herr zu Wort und sagte: „Zahl so viel du kannst. Ich zahle den Rest. Hauptsache du hast noch genug Geld für die Fähre.“ Ich traute meinen Ohren kaum. Ein Mensch, der mich keine halbe Stunde kannte, begegnet mir in Aalbourg, als hätte er schon auf meine Ankunft gewartet. Es war einfach unglaublich.  So war das Gesetz der Anziehung auch diesmal wesentlich daran beteiligt, dass Rocky und mir die Einreise gelang. Wir waren genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hatten den richtigen Menschen getroffen. Ich bin ihm heute noch dankbar, weil so eine großzügige Unterstützung keine Selbstverständlichkeit ist.

Das waren jetzt nur drei kleine Beispiele, doch wenn du die Bücher über meine Reisen liest, wirst du dutzende Geschichten wie diese finden. Auch Pilger, die den Jakobsweg gemacht haben, schreiben von ähnlichen Erfahrungen. Sie haben eine Jacke gebraucht, wandern ein Stück und am nächsten Tag liegt eine auf einer Bank. Oder jemand sehnt sich danach, sich einen Tag von den Strapazen zu erholen und trifft unverhofft jemand, der ihn zu sich einlädt und ein Festmahl auftischt.

Genau das bedeutet es, eins mit dem Universum zu sein – und aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: Es gibt kein schöneres Gefühl!

Gesetz der Anziehung in der Liebe

Auch in der Liebe kommt das Gesetz der Anziehung regelmäßig zum Einsatz. Damit wir mit jemandem zusammen kommen, müssen wir ihn als attraktiv empfinden. Das heißt, er muss irgendwas besitzen, das uns anzieht. Was ist das? Entweder sind es gemeinsame Interessen. Deswegen heißt es „Gleich und Gleich gesellt sich gern.“ Oder es sind Unterschiede, die unsere Neugier wecken und den anderen besonders machen für uns. Dann heißt es: „Gegensätze ziehen sich an.“ Während wir bei dem ersten Punkt nach Dingen suchen, die uns ähneln, suchen wir beim zweiten Punkt nach Dingen, die wir uns zum Beispiel wünschen, selbst zu haben. Deswegen spricht man auch von der besseren Hälfte. Die Idee kann jedoch auch nach hinten losgehen. Denn diese Vorstellung verleitet viele Menschen dazu, daran zu glauben, dass sich die eigenen Probleme und Herausforderungen des Lebens einfach in Luft auflösen, wenn sie nur den richtigen Partner gefunden hätten.

Zwar lassen sich Herausforderungen in der Tat gemeinsam leichter bewältigen. Doch die Vorstellung, das unser Herzmensch das schon alles regeln wird, ist dann doch etwas zu idealisiert und mangelt an Eigenverantwortung.

Gesetz der Anziehung: Geld zu Geld

Erfolg zieht Erfolg an. Wann brauchst du jedoch Erfolg am meisten? Richtig: Dann, wenn du (noch) keinen hast! Denn von wem wollen wir wissen, wie Erfolg funktioniert? Natürlich von denen, die es geschafft haben!

Diese Tatsache führt dazu, dass Menschen vorgeben etwas zu sein, was sie nicht (oder noch nicht) sind und damit andere, entweder zu ihrem Vorteil oder ihrem Nachteil, manipulieren.

Die Rede ist vom sogenannten „Fake it till you make it Prinzip.“ Was im Kern nichts anderes bedeutet als: „Tu so als ob!“ Das heißt, vorzugeben etwas zu sein, was man noch nicht ist, um zu bekommen, was man haben will. Hier sind die Licht- und Schattenseiten dieses Prinzips:

  • Der negative Aspekt

Das Gesetz der Anziehung wird leider auch von Betrügern missbraucht. Immer wieder sehe ich im Internet Bilder und Videos von Menschen, die sich auf der Insel präsentieren mit dem Statement: „Schau hier, ich habe es geschafft und finanzielle Freiheit erlangt – und du kannst das auch!“ Direkt im Anschluss werden dann irgendwelche unseriösen Infoprodukte verkauft oder irgendeine Trading-Software angepriesen, die dich schnell reich machen soll – natürlich ohne dass du etwas dafür tun musst. Das finde ich traurig, denn die armen Menschen, die nicht zwischen Schein und Sein unterscheiden können, erlangen damit keine finanzielle Freiheit, sondern werden auch noch um ihr Erspartes gebracht. Der Einzige der dabei reich wird, ist der Guru selbst. Für ihn funktioniert also das Gesetz der Anziehung solange er in der Lage ist, das was er tut, halbwegs glaubhaft rüber zu bringen. Pluspunkte auf dem Karmakonto gibt es deswegen sicherlich nicht. Glücklicherweise gibt es nicht nur schwarze Schafe, sondern auch Menschen die sich für positiven Wandel einsetzen.

  • Der Positive Aspekt

Etwas zu simulieren (was noch nicht der Realität entspricht) ist der richtige Ansatz für ehrliche Menschen, die echten Mehrwert liefern und fest daran glauben, dass sie etwas auf dem Kasten haben und anderen Menschen helfen können. Wenn es im Außen noch keine Beweise dafür gibt, kann es hilfreich sein, so zu tun als ob. Denn wenn wir das tun, erlangen wir automatisch mehr Anziehungskraft und können dann die Menschen mit unseren Taten überzeugen, sodass sie erkennen, dass wir halten, was wir versprechen. Dadurch werden wir schneller zu dem, wer wir seine wollen und ziehen Erfolg an. Wenn die ersten Menschen erst einmal gesehen haben, dass wir ihnen helfen konnten, erzählen sie begeistert anderen davon. Das führt zu immer neuen Kunden, sowie einer Stammkundenbindung. Es kann also durchaus von Vorteil sein, sich etwas aus dem Fenster zu lehnen und sich etwas mehr zuzutrauen. Solange das für alle Beteiligten einen Mehrwert schafft, ist das vollkommen legitim und manchmal sogar notwendig.

Zitate zum Gesetz der Anziehung

Das Gesetz der Anziehung zieht dir alles an, was du brauchst, je nach der Art deines Gedankenlebens. Ihre Umwelt und finanzielle Situation sind die perfekte Reflexion Ihres gewohnten Denkens. Der Gedanke regiert die Welt. 

Joseph Murphy

Du ziehst nicht das an, was du willst. Du ziehst das an, wovon du glaubst, dass es wahr ist.

Neville Goddard

Das, was jemand von sich selbst denkt, bestimmt sein Schicksal. 

Mark Twain

Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt. 

Buddha

Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.

Marcus Aurelius

Kritik am Gesetz der Anziehung: Alles Quatsch?

Es gibt Experimente, bei denen man zwei Pflanzen nehmen soll und die erste in die eine Ecke des Raumes stellen und ihr zwei Wochen lang zu sagen: „Ich hasse dich“ und die andere in die andere Ecke des Raums zu stellen und ihr immer wieder sagen: „Ich liebe dich“. Die Pflanze, die geliebt wird, soll dann angeblich durch die Decke sprießen, während die andere verkümmert. Mir ist so etwas ganz offen gestanden zu esoterisch.

Für mich hat das Gesetz der Anziehung etwas mit gesundem Menschenverstand zu tun, anstatt mit Esoterik. Es bedeutet achtsam durchs Leben zu gehen. Seine Gedanken bewusst wahrzunehmen und das, was man glaubt, auf den Prüfstand zu stellen. Auch mal nachzudenken, bevor man spricht und sich darüber bewusst zu werden, welche Wirkung seine Worte auf das eigene Leben haben. Stoße ich etwas Bestimmtes mit ihnen ab, oder ziehe ich etwas an?

Wenn wir das Pflanzenexperiment jedoch einmal nehmen und auf ein Kind übertragen (bitte nicht in der Praxis ausprobieren!). So kannst du dir denken, was es für Auswirkungen hat, ob ein Kind immer von den Eltern gesagt bekommt: „Du bist dumm, du kannst nichts, bleib immer schön auf dem Boden.“ Oder: „Du bist etwas Besonderes, folge deinen Träumen, denn du kannst sie erreichen.“

Es ist schließlich bewiesen, dass Säuglinge, die nur Essen und Trinken bekommen, ohne menschliche Liebe und Zuneigung sterben. Dem entsprechend formt es die Realität eines Kindes ausschlaggebend, ob die Eltern an es glauben oder nicht.

Das Gesetz der Anziehung hat also weitaus mehr mit gesundem Menschenverstand zu tun, als mit Esoterik. Entscheidend ist letzten Endes nur, von wo du deine Infos darüber beziehst. Denn jeder wird es dir etwas anders erklären.

In letzter Zeit tauchen auch immer mehr Bücher unter Pseudonymen über das Gesetz der Anziehung auf, die oftmals nichts weiter sind als Zusammenfassungen vorangegangener Werke. Mal ehrlich: Würdest du dir von jemandem, der selbst noch nie in einem Auto gesessen ist, erklären lassen, wie Auto fahren funktioniert, bloß weil der die Theorieprüfung bestanden hat? Ich weiß das klingt jetzt komisch, doch wenn du dich auf dem Ratgebermarkt umsiehst, wirst du feststellen, das ist häufig Realität! Daher schreibe ich nur Bücher über Themen, die ich selbst durchlebt habe und stehe auch mit meinem Namen hinter dem, was ich schreibe.

Wie lassen sich Wünsche ans Universum beweisen?

Die besten Beweise dafür, dass es funktioniert, bekomme ich auf meinen Reisen. Hier noch ein paar Beispiele.

Beispiel 1

Ich war Angeln in Norwegen und fing drei Makrelen. Am nächsten Morgen überlegte ich, ob ich noch mal zu der Stelle zurückkehren sollte, doch entschied mich dann dafür, weiter zu radeln und vertraute darauf, dass ich wieder eine Möglichkeit finden würde. 20 Minuten später hielt ich kurz an, um auf meinem Handy zu schauen wo der Radweg langging, da sprach mich eine Mutter an, die gerade mit dem Kinderwagen unterwegs war. Als ich ihr erzählte, was ich mache, beschloss sie kurzerhand: „Ich geh mit dir einkaufen.“ Sie ließ sich nicht beirren und immer, wenn ich sagen wollte, das reicht schon. Sagte sie: „Nimm zwei davon! Und brauchst du noch dies oder jenes?“ Letzten Endes hatte ich eine riesige Provianttüte, von der ich viel länger zehren konnte, als von zwei Fischen. Das Gesetz der Anziehung hatte mich reichlich beschenkt!

Beispiel 2

Auf der Radtour ohne Geld durch Norwegen musste ich viele Fähren bezahlen. Das Erstaunliche war: Oftmals bekam ich das Geld für die Fähre auf der Fähre geschenkt! Das passierte mir mehrmals! Die Fährfahrt war dann also vollkommen gratis. Was andere für unmöglich halten, ist auf meinen Reisen fast schon das tägliche Brot. Es war, als wäre das Universum die ganze Zeit an meiner Seite und lieferte immer genau das, was ich am dringendsten brauchte.

Beispiel 3

In Norwegen verdient man leider kein Geld mit Straßenmusik, wie ich auf meiner Reise feststellen musste. Die Norweger haben erstens kaum Bargeld, zweites gibt es an der Westküste nur ganz wenige Orte die groß genug sind und drittens herrscht hier eine andere Mentalität. Als ich mich jedoch fest entschloss, online mehr Geld zu verdienen, fand ich am nächsten Morgen alle 200 Meter eine Pfanddose im Straßengraben, sodass ich insgesamt fast 10 € damit gemacht hatte. Ich musste unbedingt in den Supermarkt, um mir gesundes Essen zu besorgen, da ich die letzten Tage hauptsächlich nur eine Brotzeit zu mir genommen hatte. Das Erstaunliche: Im Supermarkt traf ich andere Reisende aus Deutschland und sie schenkten mir 10 €. Als ich zur Kasse ging, reichte sogar das Geld vom Flaschenpfand aus und ich musste keinen Cent bezahlen, obwohl ich gar nicht darauf geachtet hatte. Ich hatte also den Einkauf manifestiert und noch 10 € plus gemacht, nachdem ich aus dem Supermarkt kam. Ich fuhr weiter nach Alesund, um einen letzten Versuch mit der Straßenmusik zu starten. Nachdem ich jedoch herausfand, dass auch dort nichts ging, entschloss ich mich, die Gitarre einem Second Hand Shop für einen guten Zweck zu schenken. Als ich wieder raus kam, hupte mich plötzlich ein Busfahrer an und winkte aufgeregt in Richtung der Bushaltestelle. Ich wusste erst nicht richtig, was er wollte. Folgt jedoch seiner Aufforderung und dann hielt er an und schenkte mir 10 €. Als ich später die nächste Fähre nahm, kostete diese genau 10 €, weil das Fährpersonal das Fahrrad einfach nicht mitrechnete. Und keine 5 Minuten später schenkte mir ein Norweger nochmals 10 €. Ein weiteres Mal hatte ich das Geld für die Fähre auf der Fähre bekommen. Das Gesetz der Anziehung brachte Geld in mein Leben, obwohl Straßenmusik in Norwegen nicht funktioniert. Es war einfach unglaublich!

Wie lässt sich beweisen, dass es das Universum und das Gesetz der Anziehung war, dass mir den Wunsch erfüllt hat? 

So etwas kann man nur schwer erklären. Doch die reine Anzahl dieser manifestierten Wünsche in den letzten Jahren, zeigt mir klar und deutlich, dass es sich hierbei um mehr als Glück oder Zufall handelt. Hier sind definitiv höhere Mächte am Werk, die meine Reisen möglich machen. Auch meine positive Ausstrahlung spielt hier eine große Rolle. Das Schöne ist: Das klappt nicht nur bei mir! Auch du kannst das Gesetz der Anziehung für dich nutzen, um deine Wünsche zu manifestieren.

Sind Menschen an ihrem Unheil selbst schuld?

Während wir unsere innersten Wünsche manifestieren, können wir natürlich auch negative Dinge manifestieren. Die Frage ist nur: Sind wir selbst dran Schuld, wenn wir zum Beispiel einen Autounfall haben? Meine Antwort darauf? Ein klares Jein! Hier erfährst du warum:

  • Fehlende Achtsamkeit

Die meisten Unfälle entstehen in der Regel dann, wenn wir unachtsam sind. Denn wenn wir voll und ganz bei uns wären, könnten wir rechtzeitig einschreiten. Deshalb ist es wichtig zu lernen, die eigenen Gedanken zu steuern. So können wir aus einer negativen Gedankenspirale rechtzeitig ausbrechen und Unheil verhindern.

  • Das Leben will uns etwas beibringen

Egal wie schlimm das ist, was uns passiert. So richtig schlimm wird es erst, wenn wir es als negativ bewerten. Die Rede ist hier von Lebensmut. Manche Menschen hatten einen Unfall und sind seitdem behindert, doch die Behinderung hat sie gelehrt, über sich selbst hinaus zu wachsen. Dadurch, dass sie das tun, werden sie plötzlich zu einer Inspiration für andere und schaffen positiven Wandel in der Welt. Um eines klarzustellen: Ich wünsche niemandem so etwas! Doch ich bin begeistert vom Lebensmut der Menschen, die trotz eines Handycaps nicht aufgeben und sagen: „Jetzt erst recht!“

Häufig erlangen Menschen zum Beispiel durch ein Burn-out wichtige Erkenntnisse darüber, wie sie ihr Leben in Zukunft gestalten möchten, weil sie erkennen, dass sie nicht im Einklang mit ihrer Seele gelebt haben. Das, was am Anfang schlecht erscheint, kann später der Grundstein für etwas Gutes sein. Entscheidend ist, was wir daraus machen. Der Motivationstrainer Les Brown zum Beispiel, hatte Krebs und ich würde niemals auf die Idee kommen zu sagen, er hätte das manifestiert. Was ich jedoch sagen kann ist: Wie er mit seiner Erkrankung umgegangen ist und sie besiegt hat, macht unglaublich vielen Menschen Mut und gibt seinen Geschichten noch mehr Tiefe. Les Brown verkörpert für mich jemand, der oftmals am Boden lag und es geschafft hat wieder aufzustehen. Und mal ehrlich: Was kann es Inspirierendes geben? Eine Erkrankung kann uns also helfen, über uns selbst hinaus zu wachsen. Sie stellt eine Prüfung dar, die uns zu noch mehr Lebensmut verhelfen kann und verleiht unserem Dasein eine ganz andere Wertschätzung. Natürlich ist es nicht schön, krank zu sein. Doch immer wieder gibt es Geschichten von Menschen, die ihre Krankheiten besiegt haben, obwohl man ihnen gesagt hat, dass sie unheilbar krank sind und nur noch wenige Monate zu leben hätten. So etwas funktioniert nur, wenn man fest an seine eigene Heilung glaubt. Es zeigt, wozu wir wirklich im Stande sind und wozu Lebensmut fähig ist.

  • Negative Gewohnheiten

Wenn du Jahrzehnte lang rauchst, keinen Sport machst und dich ungesund ernährst, dann wirst du damit keine Gesundheit manifestieren, sondern eher das Gegenteil. Dein Körper wird dir immer wieder Signale senden, dein Verhalten zu ändern. Wenn du sie ignorierst, drohen langfristig die Konsequenzen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Ob uns ein Unheil widerfährt, haben wir zu einem großen Teil selbst in der Hand. Und wie wir die Dinge, die uns widerfahren bewerten, können wir ebenfalls selbst bestimmen. Was am Anfang als schwere Prüfung erscheint, kann als Katalysator für unsere spirituelle Entwicklung dienen. Indem wir uns gesund ernähren, achtsam sind, auf unser Herz hören und positive Gewohnheiten etablieren, können wir viele Dinge von vorne herein ausschließen.

Das Gesetz der Anziehung kann uns blockieren

Ja, auch das ist möglich! Wenn du zum Beispiel negative Gedanken hast und sie dir innerlich verbietest, weil du Angst hast etwas Negatives zu manifestieren, dann blockierst du dich selbst. Der richtige Ansatz bei negativen Gedanken ist es daher, sie nicht allzu ernst zu nehmen und sie in die gedankliche Mülltonne zu verbannen. Ich beschreibe das immer wie folgt: Wenn dir jemand vor die Türe kackt, dann nimmst du doch einfach einen Hundebeutel und entsorgst das Häufchen, anstatt noch darin herum zu stochern und es auf seine Bestandteile zu untersuchen.

Das Gesetz der Anziehung anwenden

Wenn du dich gerade fragst: „Wie nutze ich das Gesetz der Anziehung?“, „Wie funktioniert das Gesetz der Anziehung“ oder „Wie wendet man das Gesetz der Anziehung an?“, dann findest du die Antworten in meinem Buch. Dort habe ich all meine Erfahrungen der letzten Jahre zusammengefasst.

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