Fürchte dich nicht: Wie du deine Ängste in den Griff bekommst!

Wie du deine Ängste überwinden kannst – Meine Kurzgeschichte

Ich bin im Supermarkt. Sie sitzt an der Kasse. Sie ist wunderschön, ich habe mich sofort in sie verliebt. Aber ich traue mich nicht, sie anzusprechen. Irgendetwas in mir hält mich zurück. Es ist die Angst. Was ist, wenn sie nein sagt? Ich zögere. “Sammeln Sie Treuepunkte”, fragt sie mich. “Nein, nur in Flensburg”, antworte ich. Ein Verlegenheitswitz. Mehr war mir nicht eingefallen auf die schnelle, dann verlasse ich den Supermarkt. Es sollte weitere 6 Monate dauern, bis ich es geschafft habe meine inneren Ängste zu überwinden. Ich zittere am ganzen Körper, meine Herz pocht. Sie ist wunderschön. Biep, Biep, Biep, macht es. “Wie hält sie das den ganzen Tag aus?”, frage ich mich. Dann bin ich plötzlich dran. “War alles in Ordnung?”, fragt sie. Ein Spruch, wie er vom System diktiert wird. “Ich würde dich gerne mal zum Kaffee einladen”, stottere ich und stecke ihr eine Karteikarte mit meiner Handynummer zu, während ich bis über beide Ohren rot anlaufe. “Okay”, sagt sie. Ich verlasse den Supermarkt. Ich bin stolz auf mich. Ich habe eine innere Barriere gesprengt, doch im selben Moment suchen mich die Zweifel heim: “Was ist, wenn sie sich nicht meldet?”, “Was ist, wenn ich nicht gut genug für sie bin?”. “Was ist, wenn sie schon einen Freund hat?” 

“Auf der anderen Seite von Angst ist Freiheit!” – Florian Bassfeld

Warum haben wir soviel Angst?

Angst ist nicht real. Sie existiert nur in unserem Kopf. Gut, es gibt vielleicht ein paar Ausnahmen, wie eine Begegnung mit Krokodilen oder einem Riesenkraken. Aber seien wir mal ehrlich: In der Realität sind wir mit solchen Gefahren so gut wie nie konfrontiert. Und trotzdem haben wir soviel Angst. Markt Twain sagte dazu: 

„Ich habe viele schreckliche Dinge in meinem Leben erlebt. Das meiste ist davon zum Glück nicht passiert.“

Angst stammt noch aus der Steinzeit, als der Säbelzahntiger uns fressen wollte. Aber warum haben wir immer noch soviel Angst, obwohl wir ihn doch heute los sind? Ganz einfach: Angst entsteht durch unsere Vorstellungskraft! Wir malen uns aus, wie schlimm alles laufen könnte. Wir malen aus, wie wir dramatisch scheitern und die ganze Welt verachtend auf uns herabblickt – dabei könnten wir uns auch das genaue Gegenteil vorstellen und dabei richtig erfolgreich sein! Doch schauen wir uns mal an, was du gegen den Säbelzahntiger im Kopf tun kannst:

1.) Wer gegenwärtig ist, hat keine Angst 

Die Kraft der Gegenwart nimmt der Angst ihre Macht. Wenn du komplett im Moment bist, dann wirst du frei von allen Sorgen und Selbstzweifeln.

2.) Der Realitycheck

  • Bringt mich das um, wenn ich das tue?
  • Verliere ich ein Arm oder ein Bein dabei?

Wenn die Antwort “Nein” ist, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt um dich sofort deiner Angst zu stellen. 

3.) Den Worstcase definieren

  • Was kann schlimmstenfalls passieren, wenn du dich dieser Angst stellst? (Auf einer Skala von 1-10)
  • Was kannst du gewinnen, wenn du dich der Angst stellst (Auf einer Skala von 1-10)

Auf diese Weise stellst du schnell fest, dass meistens nur gewinnen kannst, wenn du die Herausforderung annimmst. Zum Beispiel im Fall der Kassiererin: Sie anzusprechen eröffnet die Chance mit ihr zusammen zu sein. Es nicht zu tun, bedeutet die Gewissheit, das es nie so sein wird.

ROCKSTAR-FAZIT:  Wenn du wirklich frei werden willst im Leben, dann solltest du jeden Tag 1-3 Dinge tun, vor denen du Angst hast. Auf der anderen Seite von Angst ist Freiheit! 

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